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Die Wiedergeburt der "K" - wie soll das gehen?

Nun, das ist natürlich nichts, was man schnell auf Powerpoint skizziert und dann ist es fertig.....
Wichtig für ein derartiges Unterfangen sind "Dampfaffine Württemberger und ME-Freunde", ausgestattet mit ausreichend Spendengeld und Beziehungen, die von einem sehr versierten und alle möglichen Türen öffnenden Projektbotschafter aktiviert werden. Bei dem Gesamtvolumen reden wir da sicher von einer ganz kleinen Zahl - leider mit "Mio €" dahinter.

Um hinsichtlich Zualssung ohne immense Kosten auch nur den Hauch einer Chance zu haben ist es unumgänglich ausreichend Unterlagen der K zu haben, um den Bezug zu den seinerzeit nach EBO zugelassenen Fahrzeugen herstellen zu können. Dabei handelt es sich nicht um Bilder oder grobe Skizzen sondern um Detailzeichnungen von Kessel, Trieb- Brems- und Fahrwerk. Dank der "Historischen Abteilung" im FVME liegt uns da einiges vor.

Unabdingbar ist auch eine Mannschaft, die sich in der Technologie der Dampflok noch so gut auskennt, dass sie die "württembergische 1'F-h4v-Technologie "der "K" bis in die Tiefe versteht und die Übertragung der seinerzeitigen Konstruktionen in heutige Bauteilzeichnungen machen oder bei Dritten (Hochschulen?) begleiten kann. Neben excellenten Schlossern und Monteuren sind Ingenieure und Sachverständige notwendigen, die den Spagat zwischen Dampfloktechnik und CAD- und FEM-Methoden gehen können. Nur so lässt sich halbwegs zahlbar ein für die Aufsichtsbehörde akzeptabler Stand erreichen. Im FVME haben wir solche Spezialisten, die Dank großzügiger Unterstützung auch Zugriff auf die notwendigen Tools haben.

Die Bauteilfertigung wird eine Herausforderung. Bei den "einfachen" Blechteilen sicher von der Menge her, bei anderen Teilen wie den Radsätzen, Kropfachswellen, Rahmen und dem Zylinderblock aus 4 Zylindern in Verbundbauweise sicher von der Schwierigkeit, Größe und Technologie. Da ist der Kessel vermutlich noch das einfachste, weil von der Technologie her gängiste Teil. Für mache Baugruppe haben wir im Umfeld des FVME sehr gute und zertifizierte Lieferanten. Bei so manchem Teil (Kropfachswellen) stehen wir aber -noch- vor einem großen Fragezeichen.

Zum Schluss dann die Herausforderung, die alles richten muss. Ohne Schlosser und Monteure, die dem Wahlspruch "Goht net gibt`s net" gehorchen, hat ein derartiges Einzelstück keine Chance. An einigen Stellen wird sicher wie bei jedem Einzelstück Nach- oder Anpassarbeit notwendig sein, die subtiles Können erfordert. Und so manche Montage wird "ungewöhnlich" sein für den Mechaniker des 21. Jahrhunderts. Beim FVME haben wir excellente Schlosser und Mechaniker die zum Teil aus dem Protoypen- oder Lokomotivbau kommen und denen auch heute an der wüT3 nichts unmöglich erscheint.

Zum Schluss dann der Betrieb. Auch diese Phase, die ja zum einen den Erfolg anschaulich werden lässt, aber andererseits auch mindestens die Betriebs- und Wartungskosten für die nächste Instandhaltungsperiode einfahren muss, bedarf professioneller Vermarktung. Hier denken wir, dass wir - primär "Hersteller" - weniger "Betrieber", über die bestehenden Kontakte zu aktiv fahrenden Vereinen im nahen Umfeld alles für die "lebendige Phase" der "K" haben.

Bei der englischen A1 dauerte es 18 Jahre vom Projektstart bis zur Jungfernfahrt. Sicherlich für ein solches, bei fast allen "nebenher" laufenden Projekt dieser Größe und Schwierigkeit keine allzu lange Zeit. Und was vor dem Projektstart alles lief - nun, darüber wird und wollen auch wir später schweigen.

Diese lange Zeit führt uns direkt zum zweiten und genauso wichtigen Aspekt eines solchen Projektes. Da 18 Jahre eine Zeit sind, bei denen Veränderungen in der Projektmannschaft unumgänglich sind (gell, schee g`sagt....des hoist, dass halt dem oina oder andere dr Sensemoh end Quere kommt - so isch`s halt) ist es von Anfang eine der wichtigsten Aufgaben., die NOCH vorhanden Kenntnisse über die Dampfloktechnik und die Technik der "K" weiterzugeben an Generationen, die in 18 Jahren noch in vollem Saft und Kraft stehen, um das Projekt weiterzuführen. Wenn wir dies nicht angehen, versündigen wir uns an den uns noch gegebenen Kenntnissen und rauben sie förmlich mit uns ins Grab - das darf nicht sein. Noch haben wir im FVME genügend "statistische" Restlebenserwartung - aber junges Blut tut immer gut. Zeit, was zu bewegen - jetzt, oder zumindest bald.

Noch sind unsere Monteure und Spezialisten an der wüT3 dran, aber wenn dann nach der Fertigstellung der wüT3 auch Kessel- und Doppelwagen (siehe "weitere Projekte") "durch" sind sollten eigentlich die Teile der "K" zur Montage bereit liegen. Das ist natürlich noch kein Mänätschmänt-tauglicher Terminplan, lässt aber grob erahnen, wann Projektbotschafter, Historiker, Ingenieure und Fertiger beginnen sollten.....

Ganz klar gesagt: Noch ist es ein Traum, der bei manchem von uns (manche sagen, hauptsächlich im Kopfe des Baurathes vom Technischen Bureau) umher geht. Deswegen wollen wir auch noch nicht von einem Projektstart reden- das kann sehr schnell schief gehen.
Aber wenn sich kleine Schritte bei der Annäherung an die Startlinie ergeben erfahren Sie es hier auf der Homepage des FVME.


Siehe auch:

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Was ist eine K?