Förderverein zur Erhaltung von Lokomotiven der Maschinenfabrik Esslingen e.V.

März 2026

Gründung der ME vor 180 Jahren

Am 13. März 1846 wurde der Vertrag zur Gründung der Maschinenfabrik Esslingen von Emil Keßler und einem Gründungskonsortium mit der Staatsregierung König Wilhelm I von Württemberg geschlossen. Vorausgegangen waren

  • das Eisenbahngesetz von 1843 zum Bau der Strecke Heilbronn-Stuttgart-Esslingen-Ulm-Friedrichshafen (abgeschlossen 1850),
  • die Schenkung der Stadt Esslingen (1844) des Baugeländes der Pliensaumühle mit seiner Wasserkraft an den Staat mit der Maßgabe, die geplante Fabrik zum Bau von Eisenbahnmaterial dort zu errichten,
  • die erste Fahrt auf der Teilstrecke Cannstatt-Untertürkheim mit einer Lokomotive aus Philadelphia USA (1845) und
  • der Wettbewerb zuletzt zwischen den Lokomotivherstellern Maffei, München und Emil Keßler, Karlsruhe, der mit der Leistungsfähigkeit seiner Lokomotivfabrik und dem Vorschlag einer Aktiengesellschaft unter seiner persönlichen Leitung überzeugte.

In den 120 Jahren ihres Bestehens als produzierendes Unternehmen (bis 1966) hat die Maschinenfabrik Esslingen zwar mit der Herstellung von Eisenbahnmaterial begonnen, dann aber nicht nur in Schienenfahrzeuge diversifiziert, sondern in verschiedenen anderen technischen Bereichen ebenso große Erfolge erzielt. Das Produktportfolio macht das deutlich, wie es die Bilder im Anhang zeigen.

Die ME existierte bis 2008 noch als eigenständige Grundstücksgesellschaft.